Die SBB hatte das Inserat Mitte August auf dem Stellenportal der Universität Zürich und der ETH veröffentlicht. Kurz darauf kritisierte die Organisation Terre des Femmes Schweiz die Aktion als "fragwürdig" und "sexistisch" - vor allem auch, weil sich die Ausschreibung nur an junge Studentinnen gerichtet hatte.

Am Montag nun twitterte die Medienstelle der SBB ein Bild unter dem Titel "Schlaue Füchse in Pfäffikon ZH im Einsatz". Darauf ist neben einer Frau klar auch ein Mann zu erkennen, der neben einem Fuchsschwanz auch einen Haarreif mit Fuchsohren trägt. Mit einem Plakat werben die beiden für die Benutzung der Zusatz-S-Bahnen.

Terre des Femmes hatte die Aktion auch kritisiert, weil "sexistische Werbung in der Schweiz nach wie vor verbreitet ist", wie Milena Wegelin von der Frauenorganisation damals gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Es sei wichtig, dass man darüber diskutiere.

Nachdem die beiden schlauen Füchse am Montag auf dem Bahnhof in Pfäffikon ZH den Pendlerinnen und Pendler Tipps für eine angenehmere Reise mitgegeben haben, werden sie dies in nächster Zeit auch noch in Bülach, Effretikon, Winterthur und Regensdorf tun. Für zwei Stunden im Fuchs-Kostüm erhalten die Studentin und der Student je 150 Franken.

Wer die Entlastungszüge zur Hauptverkehrszeit nutze, habe Platz im Zug und sei ein "schlauer Fuchs", so die Werbebotschaft der SBB.