Schweiz

Nach Rekordjahren gab es 2019 erneut weniger Geburten – leicht mehr Menschen starben

Fast 4000 Kinder weniger sind 2019 im Vergleich zum Vorjahr zur Welt gekommen. (Symbolbild)

Fast 4000 Kinder weniger sind 2019 im Vergleich zum Vorjahr zur Welt gekommen. (Symbolbild)

In der Schweiz sind im vergangenen Jahr 84'000 Babys auf die Welt gekommen. Das sind 4,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

(gb.) Gemäss den am Montag veröffentlichen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) ist die Zahl der Lebendgeburten pro Jahr damit im vierten Jahr in Folge leicht rückläufig. Der absolute Rekord wurde 2016 erreicht mit 87'883 Geburten. Im letzten Jahr ist das zudem durchschnittliche Alter der Mutter zum Zeitpunkt der ersten Geburt erneut leicht angestiegen und lag neu bei 31,1 Jahren.

Auch die Zahl der Adoptionen ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Sie lag 2019 bei 449 und hat damit um 4,7 Prozent abgenommen. Adoptionen waren vor allem nach der Jahrtausendwende populär. Ein Höchstwert wurde 2004 mit 854 Adoptionen verzeichnet.

Das BFS machte am Montag auch Angaben zu der Anzahl Todesfälle in der Schweiz. Diese nahm 2019 um 0,3 Prozent leicht zu und lag Ende Jahr bei 67'300. Bei den am Montag veröffentlichten Daten handelt es sich laut BFS allerdings noch um provisorische Ergebnisse.

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