Moderator Projer

Nach No-Billag-Arena: SRG-Ombudsmann erhält viermal so viele Beschwerden

Moderator Jonas Projer und No-Billag-Initiant Olivier Kessler gerieten sich in die Haare.

Moderator Jonas Projer und No-Billag-Initiant Olivier Kessler gerieten sich in die Haare.

Die No-Billag-Diskussion in der «Arena» beschert SRG-Ombudsmann Roger Blum zusätzliche Arbeit: Seit Freitagnacht gingen überdurchschnittlich viele Beschwerden ein.

Nach der hitzigen Diskussion in der «Arena»-Sendung zwischen No-Billag-Initiant Olivier Kessler und Moderator Jonas Projer herrschte gehässige Stimmung. Kessler sprach von einer "SRF-Skandal-Arena". In den sozialen Medien musste sich Projer gar üble Drohungen gefallen lassen. 

Nun hagelt es auch von Zuschauern Kritik: Wie der «Blick» berichtet, gingen beim SRG-Ombudsmann Roger Blum überdurchschnittlich viele Beschwerden ein. «Bis heute Morgen haben wir zwölf Beanstandungen erhalten», sagt Blum. Die meisten richten sich gegen Projer. «Er wird als zu einseitig oder zu angriffig gegenüber Kessler kritisiert.»

Im Normalfall ist gemäss Blum bei einzelnen Sendungen mit ein bis drei Beanstandungen zu rechnen. In diesem Rahmen hätten sich auch die Beschwerden der früheren beiden «Arena»-Sendungen zum Thema «No Billag» bewegt. 

Blum nimmt die Sendung nun genauer unter die Lupe. Ab Eingangsdatum der Reklamationen hat der Ombudsmann 40 Tage Zeit, den Beschwerdeführern seinen Schlussbericht zukommen zu lassen. Da die No-Billag-Abstimmung jedoch bereits am 4. März stattfindet, wolle er versuchen, die Berichte vorher abzuschliessen, wie er gegenüber der Zeitung sagt. 

No Billag – Ausschnitte der Arena-Sendung vom Freitag:

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