Schweiz

Nach Brand in Moria: Vier Schweizer Kinderhilfswerke schreiben offenen Brief an Karin Keller-Sutter

Vier Kinderhilfswerke fordern, dass die Schweiz Minderjährige von Moria aufnimmt, damit sie in Sicherheit ihre soziale und berufliche Zukunft aufbauen können.

Vier Kinderhilfswerke fordern, dass die Schweiz Minderjährige von Moria aufnimmt, damit sie in Sicherheit ihre soziale und berufliche Zukunft aufbauen können.

Vier Schweizer Kinderhilfswerke wenden sich in einem offenen Brief an Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Nach dem Brand im griechischen Flüchtlingslager Moria soll die Schweiz ihre Hilfe weiter ausbauen.

(dpo) Als Depositarstaat der Genfer Konvention könne die Schweiz «eine Vorbildrolle» einnehmen und ihre Hilfe nach dem verheerenden Brand in Moria «weiter ausbauen», heisst es in einem offenen Brief an Bundesrätin Karin Keller Sutter vom Mittwoch. Unterzeichnet haben ihn das SOS-Kinderdorf Schweiz, Save the Children Schweiz, die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi und World Vision Schweiz.

«Wir müssen diesen Kindern jetzt eine Zukunftsperspektive ermöglichen und ihnen in einem geschützten Umfeld die Möglichkeit geben, sich vom Erlebten zu erholen», zitiert die Mitteilung Adrian Förster, Geschäftsführer von Save the Children Schweiz.

Die vier Kinderhilfswerke fordern im Brief, dass die Schweizer Regierung das Programm der Familienzusammenführung weiterführt und den Kindern aus Moria dabei oberste Priorität einräumt. Die Schweiz soll laut Mitteilung drei- bis vierzehnjährige Kinder vorläufig aufnehmen, «um die Familienzusammenführung in anderen europäischen Ländern förderlich behandeln zu können». Zudem solle die Schweiz Kinder und Jugendliche aufnehmen, damit sie in Sicherheit ihre soziale und berufliche Zukunft aufbauen können.

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