Sie verurteile die Wahlmanipulationen in aller Form und distanziere sich davon, hiess es auf der Homepage der SVP Oberwallis (SVPO). Für den Beschuldigten gelte jedoch die Unschuldsvermutung. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohe ein Parteiausschluss. Zunächst hatten der "Walliser Bote" und der "Nouvelliste" in ihren Online-Ausgaben über die Parteizugehörigkeit des Mannes berichtet.

Da sich der Beschuldigte zurzeit in Untersuchungshaft befinde, habe die SVPO keinen Kontakt herstellen können. Sollten die vorgeworfenen Handlungen zutreffen, so erwartet die Partei, dass der Beschuldigte die Konsequenzen aus seinem Fehlverhalten zieht und seinen sofortigen Austritt aus der SVPO erklärt. Andernfalls wird die Partei ein Parteiausschlussverfahren einleiten.

Die Walliser Justiz hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass sie den mutmasslichen Täter der Wahlfälschung bei den Wahlen für die Kantonsregierung vom März verhaftet habe. Es handle sich um einen 30-jährigen Schweizer aus dem Oberwallis.