Neue Texte
Mundart-Star Gölä klagt: «Die Politik in der Schweiz ist viel zu links»

Mundartrocker Gölä singt erstmals politische Texte und äussert sich schon vor Erscheinen seines neuen Albums zu den Parteien.

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Gölä wird politisch.

Gölä wird politisch.

Keystone

Der Büezer-Rocker veröffentlicht Mitte Oktober sein neues Mundart-Album. Und singt darauf erstmals auch politische Texte: «Ich fühle mich verpflichtet, auf gewisse Missstände hinzuweisen», erklärt er im SonntagsBlick. «Ich kann nicht einfach schweigen und zusehen, wie alles, was wir in unserem Land aufgebaut haben, den Bach runtergeht.» Ihm sei die Politik in der Schweiz viel zu links. «Die Bürgerlichen müssen das Heft wieder stärker in die Hand nehmen», kritisiert Gölä. «Zu den Bürgerlichen zähle ich die SVP und die FDP.»

Diese Parteien schauen am besten zum arbeitenden Volk. Zornig macht den 48-jährigen Sänger, dass die Schweizer Regierung immer wieder mit der EU anbandelt. «In vielen europäischen Ländern herrschen zum Teil desolate Zustände. Wie kann man da noch so doof sein, vor der EU den Bückling zu machen oder gar beitreten zu wollen», wettert der Berner Oberländer. «Die EU ist ein künstliches Gebilde. Verschiedene Völker und Kulturen werden gewaltsam vereint, müssen nach denselben Regeln leben, obwohl sie völlig verschiedene Kulturen haben. Aber man kann einfach nicht alle Menschen gleichmachen.»

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