Mugabe beendet langjährigen Kampf gegen MDC in Simbabwe

Mugabe beendet Kampf gegen MDC

Mugabe beendet Kampf gegen MDC

Im afrikanischen Krisenstaat Simbabwe hat Präsident Robert Mugabe zu einem Ende der Gewalt aufgerufen.

Sein langjähriger Kampf gegen die Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) seines früheren Widersachers und heutigen Koalitionspartners Morgan Tsvangirai sei beendet, sagte er beim Begräbnis des Armee-Kommandanten Vitalis Zvinavashe: "Warum sollten wir weiter kämpfen - das Kämpfen muss aufhören!"

In einer unverhüllten Warnung betonte er: "Ich höre, dass es in einigen Teilen (des Landes) noch Gewalt gibt und einige Häuser niedergebrannt wurden. Diejenigen, die meinen, dass der Kampf weiter gehen müsse, erklären sich selbst zum Staatsfeind!"

Der seit knapp 30 Jahren regierende Mugabe, der MDC-Anhänger lange brutal verfolgen liess, rief zugleich zur Aufhebung der gegen ihn und seine engsten Mitarbeiter verhängten Sanktionen des Westens auf. Sie würden den Wiederaufbau des Landes beeinträchtigen.

Der einstige Modellstaat war unter Mugabes Regierung in die tiefste Krise seiner Geschichte mit Massenarmut, Hyperinflation und chronischen Versorgungsengpässen gerutscht.

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