Luftverschmutzung

Motorsägen und Rasenmäher müssen Abgasvorschriften erfüllen

Machen Lärm und sorgen für Abgas: Arbeitsgeräte wie Motorsägen (Symbolbild)

Machen Lärm und sorgen für Abgas: Arbeitsgeräte wie Motorsägen (Symbolbild)

Für Rasenmäher, Laubbläser und Motorsägen gibt es in der Schweiz künftig Abgasvorschriften. Der Bundesrat hat beschlossen, die Vorschriften der EU zu übernehmen. Er hat eine Änderung der Luftreinhalteverordnung genehmigt.

Die neuen Vorschriften gelten für alle mit Benzin betriebenen Arbeitsgeräte, wie das Umweltdepartement (UVEK) mitteilte. Gemeint sind mobile Geräte mit Benzinmotoren, die eine Leistung unter 19 Kilowatt haben.

Es geht ausschliesslich um neue Geräte: Ab dem 1. Januar dürfen nur noch Geräte eingeführt werden, welche die Abgasvorschriften erfüllen. Wer einen Rasenmäher hat, der die Abgasvorschriften nicht erfüllt, darf diesen weiterhin benutzen. Ziel sei es, den Benzol-Ausstoss und die übermässige Ozonbelastung in der Schweiz zu verringern, schreibt das UVEK.

Weiter hat der Bundesrat den Grenzwert für den Dampfdruck von Benzin-Bioethanol-Gemischen heraufgesetzt. Beschlossen hatte er dies bereits früher. Nun wird der Entscheid umgesetzt. Die geänderte Luftreinhalteverordnung tritt am 1. Juli in Kraft.

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