Russland

Moskaus Bürgermeister spricht sich gegen Schwulenparade aus

Schwulenparade in Moskau wird nicht geduldet (Archiv)

Schwulenparade in Moskau wird nicht geduldet (Archiv)

Der als Gegner von Homosexuellen bekannte Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow hat eine im Mai geplante «Gay Parade» in Europas grösster Stadt verboten und als «Blasphemie» bezeichnet.

Aktionen "destruktiver Sekten" dürften nicht geduldet werden, sagte Luschkow. Das meldete die Nachrichtenagentur Itar-Tass. "Wir haben solch eine Parade noch nie genehmigt und wir werden sie auch in Zukunft nicht erlauben." Dies sei der Wille der Moskauer, sagte der Bürgermeister. Er verurteilte Kundgebungen von Schwulen und Lesben erneut als "satanische Handlungen".

Vor dem Eurovision Song Contest (ESC) in Moskau im vergangenen Mai hatten mit Schlagstöcken bewaffnete Einheiten der Sonderpolizei OMON Dutzende Homosexuelle bei einer nicht genehmigten Demonstration festgenommen und teilweise brutal misshandelt.

Menschenrechtler kritisierten das Vorgehen der Polizei als unverhältnismässig. Homosexualität ist in Russland straffrei.

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