Corona-Virus

Mit Alphörnern gegen den Corona-Blues: Junge SVP setzt auf Lebensfreude

Die Italiener haben es vorgemacht. Jetzt appelliert die Junge SVP appelliert an die Menschen, jeden Abend auf Balkonen zu musizieren.

Der Balkon wird zur Bühne: Millionen von Italienern greifen seit Tagen zu einem Instrument und trotzen dem Corona-Virus und der Ausgangssperre. Die musikalische Antwort auf den Ausnahmezustand in Italien hat jetzt die Junge SVP inspiriert, in der Schweiz einen Aufruf zu lancieren.

, lautet der Titel einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Die JSVP stellt zunächst klar, dass sie hinter den Massnahmen des Bundesrats zur Eindämmung des Corona-Virus steht. «Bei allen berechtigten Schutzmassnahmen dürfen wir aber nicht in Panik geraten und uns von der Selbstisolation herunterziehen lassen», sagt JSVP-Präsident David Trachsel.

Die JSVP appelliert deshalb an die Einwohner, auf freiwilliger Ebene ein Zeichen der Lebensfreude und Zuversicht zu setzen. Man solle zum Beispiel abends zwischen 6 und 7 Uhr eine Viertelstunde lang fröhliche Ländler-, Country- oder «Feel-Good»-Musik laufen lassen – oder gleich selbst zum Instrument greifen, etwa zum Schwyzerörgeli, dem Alphorn oder der Querflöte. Am vergangenen Sonntag fand bereits eine ähnliche Aktion statt. Schweizer Musiker hatten dazu aufgerufen, von ihren Wohnungen und Balkonen Gratiskonzerte zu geben.

Idee der Jungen SVP: Alphorntöne gegen den Corona-Blues

Idee der Jungen SVP: Alphorntöne gegen den Corona-Blues

Vergraulen will die JSVP mit der akustischen Solidaritätsaktion aber niemanden. Man solle Rücksicht nehmen, die Lautstärke drosseln und sich an die Nachtruhe halten.

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