«Es war sehr eindrücklich»: Mit diesen Worten beschreibt der Lostorfer Georg Berger, Direktor des Berufsbildungszentrums Olten und Präsident der Direktorinnen- und Direktorenkonferenz der Schweizer Berufsfachschulen, seinen Augenschein in Kazan. Begeisternd seien neben der Demonstration der fachlichen Fähigkeiten insbesondere auch Motivation und Teamgeist der Wettkämpfer gewesen, sagt Berger. Und dies nach oft wochen- und monatelanger Vorbereitung auf die Wettkämpfe.

Neben der Bedeutung für die jungen Berufsleute spricht Berger auch von der bildungspolitischen Bedeutung des Anlasses und der Performance: «Die Signale nach innen über die Bedeutung der dualen Berufsbildung sind ebenso wichtig wie die Präsenz gegenüber anderen Nationen.» Die Chinesen etwa, die in Shanghai die nächsten World Skills austragen, seien extrem ambitioniert. Aber auch die Franzosen, die in Lyon als übernächstem Austragungsort im Scheinwerferlicht stehen werden.

Umso glücklicher ist Berger, dass die Schweiz in der Nationenwertung hinter China und Korea den ausgezeichneten dritten Rang belegt. Neben den Investitionen in die solide Breite der Berufsbildung brauche es in den Schulen zunehmend auch Spitzenförderung, ist Berger überzeugt. (bbr.)