Weltklimakonferenz

Ministerrunde befasst sich mit Finanzierung für Klimanapassungen

Weltklimakonferenz in Genf zu Ende

Weltklimakonferenz in Genf zu Ende

Für die Anpassung an den Klimawandel braucht es sehr viel Geld. Am Schlusstag der Weltklimakonferenz in Genf hat auf Einladung der Schweiz, Polens und Dänemarks eine informelle Ministerrunde über die milliardenschwere Finanzierung der Klimaanpassungen diskutiert.

Umweltminster Moritz Leuenberger unterstrich in Genf, dass mit Blick auf einen erfolgreichen Abschluss der UNO-Klimakonferenz vom Dezember in Kopenhagen die grosse Herausforderung darin bestehe, genügend Geld für die Anpassungsmassnahmen bereitzustellen, wie das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mitteilte.

Auch eine gerechte Verteilung dieser Lasten sei wichtig, "damit die vom Klimawandel stark betroffenen Entwicklungsländer den Klimawandel meistern können". Dafür lägen verschiedene Vorschläge auf dem Tisch, darunter auch derjenige der Schweiz, die eine weltweite CO2-Abgabe nach dem Verursacherprinzip einführen möchte.

Die für die Anpassung nötigen Finanzmittel werden auf jährlich 200 Milliarden Dollar geschätzt, wie das UVEK schreibt. Die UNO geht gar von 500 Milliarden Dollar aus, davon 50 Milliarden für die ärmsten Länder.

Die EU-Kommission will ihre konkreten Vorschläge am kommenden Donnerstag vorstellen. Eine klare Position der EU wird hingegen erst am Treffen der Staats- und Regierungschefs Ende Oktober verabschiedet.

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