Von den insgesamt 112'712 Unterschriften seien 112'301 gültig, teilte die Bundeskanzlei am Freitag mit. Die Initiative war am 23. Januar 2012 eingereicht worden.

Wer Vollzeit arbeitet, soll davon auch leben können, verlangen die Initianten. Dies sei aber immer seltener der Fall, beanstandet der Schweizerische Gewerkschaftsbund. Der Druck auf die Löhne habe in den letzten Jahren immer mehr zugenommen, während die Lebenskosten stiegen.

Mit dem Volksbegehren sollen Gesamtarbeitsverträge gefördert werden, in denen unter anderem ein Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde festgeschrieben ist.

400'000 Menschen - zwei Drittel davon sind Frauen - verdienen gemäss dem Gewerkschaftsbund weniger als 4000 Franken im Monat. Diese Lohnuntergrenze solle durch die Initiative nun festgeschrieben werden.