Irak

Mindestens 30 Tote bei Anschlägen im Irak . auch mit Schülern besetzter Bus Ziel des Anschlags

Das Töten geht weiter: Ein Sprengsatz explodierte in einem mit Schülern vollbesetzten Kelinbus in Bagdad

Anschlag, Irak

Das Töten geht weiter: Ein Sprengsatz explodierte in einem mit Schülern vollbesetzten Kelinbus in Bagdad

Bei einer Serie von Bombenanschlägen und Feuergefechten sind im Irak am Montag nach Behördenangaben am Montag mindestens 30 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Drei Menschen kamen in Bagdad ums Leben, als im schiitischen Stadtteil Sadr City ein Sprengsatz neben einem mit Oberschülern besetzten Kleinbus explodierte. 13 Personen, darunter drei Schüler, wurden nach Angaben der Polizei und Krankenhausmitarbeitern verletzt. Die Schüler waren auf dem Weg zu Abschlussprüfungen.

Fünf Menschen wurden bei der Explosion einer Autobombe im Bagdader Bezirk Karrada getötet, wie die Polizei mitteilte. 20 weitere Personen wurden den Angaben zufolge verletzt. Bei einem Anschlag auf eine Polizeipatrouille in einem Geschäftsviertel im Bezirk Ur wurden laut Polizei drei Menschen getötet und 25 verletzt. An einem Kontrollpunkt in Abu Ghraib riss ein Selbstmordattentäter der Polizei zufolge mindestens vier Menschen mit in den Tod. Zehn weitere wurden verletzt.

Im schiitischen Viertel Husseinija im Norden der Hauptstadt explodierte auf einem belebten Markt ein Sprengsatz auf einem abgestellten Motorrad und riss fünf Menschen in den Tod. 22 Zivilpersonen wurden nach Angaben von Polizei und Krankenhausmitarbeitern verletzt. Bei einem Anschlag auf eine Patrouille der Streitkräfte im Norden Bagdads kamen drei Soldaten ums Leben. Bei Feuergefechten in der nördlichen Stadt Mossul wurden nach Behördenangaben mindestens sieben Menschen getötet.

Erst am Samstag wurden bei einem Autobombenanschlag auf eine schiitische Moschee in der Stadt Tasa im Nordirak mindestens 75 Menschen getötet und fast 200 verletzt. In den vergangenen Wochen hat die Zahl der Anschläge im Irak wieder deutlich zugenommen. Beobachter sehen einen Zusammenhang mit dem Ende des Monats vorgesehenen Abzug der US-Truppen aus den irakischen Städten.

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