Die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) will mit der Katzenchip-Aktion im November für eine vermehrte Registrierung der Haustiere sorgen, wie sie am Mittwoch mitteilte. Im Gegensatz zu den Hunden, bei denen Identifizierung und Registrierung obligatorisch sind, seien bisher in der Schweiz nur ungefähr 10 Prozent der Katzen elektronisch gekennzeichnet.

Herkömmliche Halsbänder und Plaketten mit Adressangaben blieben jedoch oft an Zweigen und Ästen hängen und könnten eine Gefahr für die Katze bedeuten. Der kleine Mikrochip bereite den Tieren keine Schmerzen und könne ohne Narkose zwischen den Schultern der Katzen eingesetzt werden.

Auf dem Mikrochip ist laut GST eine einmalige Identifikationsnummer hinterlegt, die mit einem Lesegerät abgefragt werden kann. Bei der Eingabe der Nummer in die Datenbank werde der Tierhalter ermittelt.