Dies sind die Ergebnisse der neusten Umfrage der SRG SSR idée suisse, die das Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 13. und 17. Oktober 2009 bei 1207 stimmberechtigten Personen in allen Landesteilen durchgeführt hat. Der statistische Fehlerbereich bei der gesamten Stichprobe beträgt +/- 2,9%.

Laut der SRG-Umfrage hätten 53% Nein zur Minarett-Initiative aus dem rechtsbürgerlichen Lager gesagt. 34% hätten mit Ja votiert und 13% waren noch unentschlossen.

Offener ist die Ausgangslage beim zweiten Volksbegehren, der Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten: 41% sagten Ja, 44% Nein und 15% waren unentschlossen.

Die dritte Vorlage, die Spezialfinanzierung für den Luftverkehr, hätten 42% gutgeheissen. 26% waren dagegen und 32% konnten sich noch nicht festlegen.

Die Meinungsbildung über die Volksinitiative gegen den Bau von Minaretten hat laut den Politikwissenschaftlern von gfs.bern aufgrund der Plakat-Kontroverse sehr früh eingesetzt. Mit 13% Unentschlossenen ist sie bereits weit fortgeschritten. Vor allem die SVP-Anhängerschaft ist bereits gut mobilisiert.

Die Befragung zur Exportverbots-Initiative brachte markante Unterschiede in Bezug auf Alter und Geschlecht zutage. Je jünger die Stimmenden, desto höher die Zustimmung.