Kantonspolizei Uri
Mehrere kritische Manöver im Gotthardtunnel: Ein litauischer Sattelschlepper-Lenker gefährdet den Verkehr

Die Kantonspolizei Uri konnte den Geisterfahrer anhalten. Wohl nur durch viel Glück kam es zu keinem Personen- oder Sachschaden.

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CH Media

(pd/RIN) Eine Geisterfahrt, das Überfahren der doppelten Sicherheitslinie und ein heikles Wendemanöver: Die Kantonspolizei Uri stellte am Donnerstag, 10. Dezember, um 13 Uhr, mehrere gefährliche Fahrmanöver im Gotthard-Strassentunnel fest. Der Lenker eines litauischen Sattelschleppers war Richtung Norden unterwegs, als er die doppelte Sicherheitslinie überfuhr und rund 450 Meter als Geisterfahrer zuerst im und danach ausserhalb des Tunnels weiterfuhr, wie die Kantonspolizei Uri in einer Mitteilung schreibt. Sein Sattelmotorfahrzeug brachte der Mann kurz vor der Dosierstelle zum Stillstand.

Daraufhin wendete der Lenker sein Fahrzeug und fuhr Richtung Süden wiederum in den Tunnel ein. Im Vortunnel überfuhr er erneut die doppelte Sicherheitslinie und gelangte durch ein Wendemanöver zurück auf die Fahrspur Richtung Norden. Aufgrund des starken Verkehrsaufkommens kam es während der gefährlichen Fahrmanövern zu mehreren Gefährdungen Dritter, so die Kantonspolizei Uri. Der fehlbare Lenker konnte durch Mitarbeitende der Urner Kantonspolizei angehalten und kontrolliert werden und wird bei der Staatsanwaltschaft Uri zur Anzeige gebracht. Es kam zu keinem Personen- oder Sachschaden.