Bildung

Mehr Studierende an der Uni Zürich - Neuer Lehrstuhl

Immer mehr Studenten an der Uni Zürich

Immer mehr Studenten an der Uni Zürich

An der Universität Zürich ist die Zahl der Studierenden im Jahr 2008 erneut gestiegen. Insgesamt waren im Herbstsemester 24 788 Studierende eingeschrieben, 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Frauenanteil lag bei rekordhohen 56 Prozent.

3659 Studierende waren für das erste Semster eingeschrieben, wie die UZH an ihrer Jahresmedienkonferenz mitteilte. Neulinge wählten am häufigsten die Fächer Wirtschaftswissenschaften (20,7 Prozent), Rechtswissenschaften (14 Prozent), Psychologie (9,8 Prozent), Humanmedizin (6,3 Prozent) und Biologie (5,7 Prozent).

Für das Rechnungsjahr 2008 beträgt der Gesamtumsatz der Universität einschliesslich Drittmitteln 1,069 Milliarden Franken. Dies entspricht einer Steigerung von 59,7 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr. Finanziert wurde diese markante Zunahme vor allem durch eine Erhöhung des Staatsbeitrages um 28,9 Millionen Franken gegenüber 2007.

Daneben trugen Steigerungen des Bundesbeitrages (5,2 Millionen Franken), der Drittmittel (12,8 Millionen Franken) und der Dienstleistungserträge (9,9 Millionen Franken) zur Erhöhung des Gesamtumsatzes bei.

Das Wachstum der Drittmittel stelle "eine äusserst willkommene Ergänzung zur Finanzierung der universitären Forschung dar", heisst es weiter. Wie Rektor Fischer ankündigte, wird die UZH in den nächsten vier Jahren die Fundraisingstelle an der Universität auf- und ausbauen, um die Fundraisinggelder kontinuierlich zu erhöhen.

Wie ebenfalls heute bekannt wurde, kann die Universität Zürich einen neuen Lehrstuhl für sozialwissenschaftliche Japanologie schaffen. Möglich wird dies dank der Stiftung Mercator Schweiz, die 3 Millionen Franken zur Verfügung stellt. Mit dieser Förderung sei die Finanzierung für sechs Jahre gesichert, teilte die UZH mit. Das sei ein grosser Schritt in Richtung des geplanten Zentrums für Ostasienstudien.

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