Mehr Platz für die Verwaltung

Das Projekt zur Sanierung des Boniswiler Gemeindehauses umfasst drei Schwerpunkte: Eine Innenrenovation, die Erweiterung der Verwaltungsräume und die Neugestaltung von Foyer und Eingang Kanzlei.

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Aargauer Zeitung

Der Hauptbau des Gemeindehauses mit den Verwaltungsräumen im Erdgeschoss und dem Saal im Obergeschoss wurde 1965 gebaut. 20 Jahre später, 1985, wurde der nördliche Anbau erstellt mit den beiden Sitzungszimmern im Erdgeschoss, der Garage für das Bauamt im Untergeschoss und der WC-Anlage im Obergeschoss.

Mit der Erweiterung der Verwaltungsräume sollen vorab die zu engen Platzverhältnisse verbessert werden. Dem Steueramt steht heute kein eigenes Büro mit Besprechungsmöglichkeit zur Verfügung. Kunden, die am Schalter auf andere Dienstleistungen warten, hören ungewollt Besprechungen und Telefonate mit. Zudem wird das heute extern geführte Betreibungsamt in die Verwaltung integriert. Die Kosten für die Führung des Betreibungsamtes tragen sich aus den eingehenden Gebühren selber. Mit diesem zusätzlichen Teilpensum und der Schaffung einer weiteren Lehrstelle wird sich die Gemeindeverwaltung besser organisieren und zum Beispiel Stellvertretungen planen können.

Das vorliegende Projekt sieht vor, das heutige Gemeinderatszimmer als Büro zu nutzen. Das Foyer im Erdgeschoss soll über den bestehenden Gebäude-Einsprung (in Richtung Kindergarten) weitergeführt werden. Es entsteht damit ein Raum mit Schaltern auf beiden Seiten. Die Schalteranlage der Kanzlei wird nordwärts verschoben zur heutigen Fensterfront. Der heute eher unfreundlich und dunkel wirkende Eingangsbereich mit den roten Holzwänden wird damit kundenfreundlich umgestaltet.

Effiziente Nutzung der Räume

Ein neues Gemeinderatszimmer soll im Obergeschoss geschaffen werden. Der heute kaum benützte westliche Teil des Saales wird dazu abgetrennt. Trotzdem wird der Saal den Ansprüchen der heutigen Benutzer auch nach dem Umbau noch gerecht. Die bestehenden Räume im Gemeindezentrum werden mit diesem Projekt effizient genutzt. Der Gemeinderat hat sich für ein Umbauprojekt entschieden, das den vielfältigen Ansprüchen für die nächsten 15 bis 20 Jahre genügen wird. Er beantragt den Stimmbürgern dazu an der Gmeind einen Kredit von 396 000 Franken. Die Projektpläne liegen auf der Gemeindeverwaltung auf. (rh/az)

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