Zurzach
Mehr Geld für den Gemeinderat

In Wislikofen steht die Erhöhung der Besoldung zur Diskussion. Die Mitglieder des Gemeinderates sollen in der Amtsperiode 2010–2013 grosszügiger entschädigt werden.

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Gemeinde Wislikofen

Gemeinde Wislikofen

Gibt die Gemeindeversammlung am Donnerstag, 28. Mai, grünes Licht, erhält der Gemeindeammann in Zukunft 10 800 Franken (laufende Amtsperiode 8000 Franken), der Vizeammann 6600 Franken (6000 Franken), die Gemeinderäte 5400 Franken (5000 Franken).

Der Gemeinderat Wislikofen weist darauf hin, dass die Besoldungen unter den Gemeinden des Gemeindeverbandes Verwaltung 2000 angeglichen werden sollen. Mit dem immer grösser werdenden Aufwand sei eine «grundsätzliche» Erhöhung angebracht. «Da Wislikofen vor vier Jahren bereits eine grössere Erhöhung der Gemeinderatsbesoldung beschlossen hat, ist die Erhöhung auf die Amtsperiode 2010-2013 im Vergleich zu den anderen Gemeinden der Verwaltung 2000 eher gering», stellt der Gemeinderat fest.

Im Weiteren entscheiden die Stimmberechtigten über fünf Kreditabrechnungen, einen Kredit von 106 000 Franken als Anteil der Gemeinde für die Erstellung eines Regenbeckens und eines Pumpwerks sowie die Erneuerung der Abwasser-Druckleitung, den Beitritt zur Musikschule Bad Zurzach, die Teiländerung des Bauzonen- und Kulturlandplans auf zwei Parzellen, die Änderung der Gemeindeordnung sowie die Rechnung 2008.

Diese schliesst mit einem Aufwand und Ertrag von je 1,349 Mio. Franken ab. Der Ertragsüberschuss von 49 255 Franken wurde für zusätzliche Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen verwendet. Gemäss Gemeinderat ist der gute Rechnungsabschluss vor allem auf den Mehrertrag von 57 891 Franken im Bereich Steuern/Finanzausgleich zurückzuführen. Auch weiche der Nettoaufwand um 32 749 Franken vom Voranschlag ab. Per Ende 2008 beträgt die Nettoschuld 1,382 Mio. Franken. (mhu)