Der zweitgrösste Anteil, nämlich 23 Prozent, wohnt zu viert, wie neue Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen. Die Verteilung in Single-, Doppel- und Mehrpersonen-Haushalte hat sich seit 2012 nicht gross verändert, wie die am Donnerstag erschienenen BFS-Tabellen zeigen.

Die einzelnen Zahlen stiegen in den letzten Jahren im selben Mass wie die der Haushalte: 2012 wurden noch 3,46 Millionen Haushalte gezählt, 2017 waren es 3,72 Millionen.

Über einen längeren Zeitraum betrachtet zeigt sich aber eine gewaltige Verschiebung bei Einzelnen und Grossfamilien: 1930 wohnten gemäss BFS nur 2 Prozent der Schweizer allein, während über die Hälfte der Bevölkerung in Haushalten mit fünf und mehr Personen lebten; heute macht der Anteil an so grossen Haushalten nur noch 14 Prozent aus.

Basel-Stadt hat am meisten Single-Haushalte

Die durchschnittliche Haushaltsgrösse beträgt 2,34 Personen. Die kantonalen Unterschiede sind gering: Die Haushalte in Appenzell Innerrhoden und Freiburg beherbergen im Mittel 2,47 respektive 2,41 Leute, während es im Tessin und in Graubünden durchschnittlich nur 2,14 sind.

Etwas stärker variiert die Anzahl der Eineltern-Haushalte: Genf liegt mit 8,9 Prozent am weitesten über dem Landesdurchschnitt von 6 Prozent, Schwyz mit 4,7 Prozent am deutlichsten darunter. Eine Besonderheit weist Basel-Stadt auf: Gemäss dem statistischen Atlas der Schweiz leben dort in 46,7 Prozent der Wohnungen Singles - fast 12 Prozent mehr als im gesamtschweizerischen Mittel.