Wer übernimmt die Nachfolge von SRF-Chef Ruedi Matter? Die Würfel sind offenbar gefallen: Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtet, soll Nathalie Wappler an die Spitze des SRF wechseln. Die 50-jährige St. Gallerin ist derzeit Programmdirektorin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). 

Der MDR bestätigt gegenüber der MZ, dass sich Wappler für den Posten zur Wahl stellt. Laut Informationen der Zeitung ist sie die einzig verbleibende Kandidatin beim SRF. «So sehr es den MDR freut, dass sie für diese neue grosse Aufgabe nominiert wurde, so sehr bedauern wir ihren möglichen Weggang», so eine MDR-Sprecherin zur MZ. 

Wappler war bis 2016 Kulturchefin von SRF. Sie galt bereits zuvor als Kronfavoritin für die Nachfolge von Ruedi Matter, wechselte dann aber überraschend als MDR-Programmdirektorin in die deutsche Provinz.

Auf Anfrage von watson schreibt die SRG-Medienstelle, «dass man auf Rücksicht auf den noch laufenden Prozess zur Besetzung der Stelle leider keine Angaben machen könne.»

Der SRG-Verwaltungsrat wählt voraussichtlich nächste Woche die Nachfolge von Ruedi Matter.

Absage für Ueli Schmezer:

Kassensturz-Moderator Ueli Schmezer.

Kassensturz-Moderator Ueli Schmezer.

Bereits eine Absage gekriegt hat «Kassensturz»-Moderator Ueli Schmezer, der sich für den SRF-Chefposten beworben hatte.  Der 57-jährige forderte in einem Interview mit der Medienwoche, dass die möglichen Kandidanten auf den Posten öffentlich hinstehen sollen. «Wir wissen gar nicht, worüber und über wen wir sprechen. Es wäre gut, wenn jene, die sich beworben haben, das auch sagen würden, wie jemand, der in den Bundesrat will.»

(amü)