Hohes Treffen
Maurer meets Obama: «Er fragte, wie es mir gehe und ich sagte gut»

Im Rahmen der 68. Vollversammlung der Uno kam es zu einem kurzen Treffen zwischen Bundespräsident Ueli Maurer und seinem amerikanischen Pendant Barack Obama. Als Highlight des USA-Trips bezeichnete Maurer aber die Rede des iranischen Präsidenten.

Roman Michel
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Ueli Maurer mit Barack und Michelle Obama am Rand der UNO-Konferenz.

Ueli Maurer mit Barack und Michelle Obama am Rand der UNO-Konferenz.

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Einen kurzen Handshake habe es zwischen Barack Obama und seiner Frau Michelle gegeben, erzählte Maurer. Allerdings war die Zeit sehr knapp, ein längeres Gespräch habe zwischen den beiden nicht stattgefunden. «Er fragte mich, wie es mir gehe und ich sagte gut».

Ein Bild, das SRF-Mitarbeiter über Twitter verbreiteten, zeigt einen freundlich dreinschauenden Ueli Maurer eingerahmt von US-Präsidentpaar.

Der Schweizer Bundespräsident war während seinem zweitägigen Aufenthalt in New York bei vier Auftritten von Obama dabei. Dabei habe er das Bild des Amerikaners etwas korrigiert: «Er wurde mir geschildert als einer, der alles von den Telepromptern abliest. Diesen Eindruck hatte ich nicht, er trat sehr locker auf.»

Obwohl das Treffen zwischen den beiden Staatsoberhäuptern sicherlich bleibende Erinnerungen bei Maurer haben wird, bezeichnete dieser die Ansprache des iranischen Präsidenten Hassan Rohani als bemerkenswertestes Ereignis des Tages. «Er hat seine bisherige Haltung bestätigt und das könnte neue Perspektiven in dieser Region eröffnen», sagte Maurer über Rohanis Rede. Er freute sich auch über «zahlreiche gute Gespräche in einer gelöste Atmosphäre».

Schon jetzt freue sich Maurer auf eine Rückkehr nach New York, allerdings nicht unbedingt an die Uno.

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