Gotthard-Konferenz

Marco Solari rührt die Werbetrommel für eine NEAT-Expo

Gastredner Raymond Cron an der Gotthardkonferenz

Gastredner Raymond Cron an der Gotthardkonferenz

Die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels soll mit einer Expo im Raum Gotthard gefeiert werden. Marco Solari, der Initiator der Idee, forderte die Kantone Tessin, Uri, Graubünden und Wallis auf, nun Nägel mit Köpfen zu machen.

Eine solche Chance biete sich der Region Gotthard nie wieder. Es sei an der Zeit, auf den Zug aufzuspringen, sagte Solari, der Präsident von TicinoTurismo, an der Gotthard-Konferenz in Bellinzona gegenüber Politikern aus den vier Kantonen.

Solari hat mit einem Expertenteam ein Grobkonzept unter dem Titel "Gottardo 2020" erarbeitet, das er den Regierungen der Kantone Tessin, Uri, Wallis und Graubünden vorgelegt hat. Oberstes Gebot sei die Nachhaltigkeit. Es dürften nur Projekte realisiert werden, die auch nach der Expo bestand hätten.

Laut Solari liegt der Ball nun bei den Kantonen. Diese müssten ein definitives Konzept ausarbeiten und dieses dann dem Bund schmackhaft machen. Es gelte, den wirtschaftlich gebeutelten Randregionen im Gotthard-Gebiet die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zurückzugeben.

Grosses Interesse an einer Landesausstellung hat auch die Orascom Development Holding AG des Ägypters Samih Sawiris, die in Andermatt im Kanton Uri ein 1,5 Milliarden Franken teures Ferienresort realisiert.

Für das Resortprojekt "Andermatt Swiss Alps" sei eine attraktive Gotthard-Region von grosser Wichtigkeit, sagte Raymond Cron, der Chef der Orascom Development Holding AG, in einem Referat.

Er versicherte, dass sein Unternehmen alle Bemühungen unterstütze, die zur einer Attraktivitätssteigerung der ganzen Region führen würden.

Um sich über die Entwicklung der Projekte im Raum Gotthard zu informieren und allenfalls Ideen einzubringen, haben Parlamentarier der Kantone Uri, Tessin, Wallis und Graubünden die Gotthard-Konferenz ins Leben gerufen. Der Anlass fand heuer zum zweiten Mal statt.

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