Managerlöhne: JUSO beschliessen Ausarbeitung einer Initiative

JUSO-Präsident Cédric Wermuth (Archiv)

JUSO-Präsident Cédric Wermuth (Archiv)

Manager sollen höchstens zwölfmal mehr verdienen als der am schlechtesten bezahlte Arbeitnehmer im Betrieb: Mit diesem Ziel soll die Geschäftsleitung eine Initiative ausarbeiten, wie die JUSO an ihrer Jahresversammlung in Bern beschlossen.

Einen definitiven Entscheid zur Lancierung der sogenannten "1:12-Initiative" fasste die Jahresversammlung nicht, wie die Jungpartei am Abend mitteilte. Über diesen Schritt soll eine ausserordentliche Jahresversammlung beschliessen.

Der Faktor 12 sei mit Bedacht gewählt worden, sagte JUSO-Präsident und SP-Vizepräsident Cédric Wermuth bei einer ersten Präsentation des möglichen JUSO-Volksbegehrens im Februar. Es dürfe nicht sein, dass jemand im Unternehmen in einem Monat mehr verdiene als andere während des ganzen Jahres.

Die JUSO-Jahresversammlung dauert noch bis Sonntag.

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