"Und der Mann ist intelligent", sagte Huber in der Sendung "HeuteMorgen" von Schweizer Radio DRS. Lüscher selber scheint sich seiner Wirkung auf seine Kollegen bewusst zu sein. "Ich bringe die liberalen Ideen, Enthusiasmus und viel Energie mit", sagte er in der Sendung.

Ausserdem wolle er sich für das Land einsetzen, sagte Lüscher. Der Neuenburger Ständerat Didier Burkhalter, der zweite Namen auf dem Zweierticket, für das sich die freisinnig-liberale Fraktion am Freitagabend entschieden hatte, will vor allem wieder mehr Zusammenhalt in den Bundesrat bringen.

Er wolle im Bundesrat etwas verändern, so dass die Regierung die wichtigen Krisen wieder gemeinsam meistere, sagte er gegenüber Schweizer Radio DRS.

Gabi Huber betonte in der Sendung, dass der Entscheid, Parteipräsident Fulvio Pelli nicht zu nominieren, ein Entscheid für und nicht gegen Pelli gewesen sei. Er habe als Parteipräsident bisher hervorragende Arbeit geleistet und "er ist der richtige Mann, um uns erfolgreich in die Wahlen 2011 zu führen".

Nicht nominiert hat die Fraktion Pascal Broulis. Der Waadtländer Regierungsrat habe einen sehr souveränen Auftritt gehabt, sagte Huber. Die anderen Kandidaten seien in der Fraktion aber einfach besser bekannt gewesen. Broulis betonte bereits am Freitagabend, dass er sich bereit halten werde - "bis zum Schluss".