Liechtensteins Justizministerin Katrin Eggenberger will mit der Verlängerung des Covid-19-Gesetzes Rechtssicherheit schaffen.

Liechtensteins Justizministerin Katrin Eggenberger will mit der Verlängerung des Covid-19-Gesetzes Rechtssicherheit schaffen.

Weil die Infektionszahlen auch in Liechtenstein wieder steigen, will die Regierung des Fürstentums die Coronamassnahmen verlängern. Sie schlägt dem Parlament eine dritte Ausdehnung bis Ende Jahr vor.

(sat) Die Regierung erachtet es «für notwendig, die begleitenden Massnahmen bis Ende des Jahres 2020 zu verlängern», teilt sie am Donnerstag mit. «Mit der Ausdehnung der Geltungsdauer bis Jahresende wollen wir Rechtssicherheit gewährleisten», wird Justizministerin Katrin Eggenberger in der Mitteilung zitiert. Weil Reisen weiterhin ein erhöhtes Risiko darstelle, sollen insbesondere Verbandspersonen und Treuhandunternehmen weiterhin die Möglichkeit haben, Versammlungen auch ohne physische Präsenz abzuhalten respektive Abstimmungen auch schriftlich durchzuführen. Definitiv entscheiden über die Verlängerung des im April erlassenen Liechtensteiner Covid-19-Gesetz muss das Parlament. Für einen nahtlosen Übergang soll der Landtag laut Regierung bereits im September darüber befinden.

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