Fürstentümer

Liechtenstein und Luxemburg wollen Doppelbesteuerungsabkommen

Justizminister Luc Frieden in Luxemburg

Justizminister Luc Frieden in Luxemburg

Liechtenstein und Luxemburg wollen ein Doppelbesteuerungsabkommen abschliessen. Die beiden Regierungen beschlossen anlässlich eines Arbeitsbesuches des Liechtensteiner Regierungschefs Klaus Tschütscher bei seinem Amtskollegen, in entsprechende konkrete Verhandlungen einzutreten.

Den Entscheid fällten Tschütscher, der luxemburgische Premier- und Finanzminister Jean-Claude Juncker, sowie der Budget-Minister Luc Frieden, wie es in einem Communiqué des Fürstentums heisst.

Für das "Ländle" wäre es das erste Doppelbesteuerungsabkommen, das es nach seinem Entscheid von Mitte März, die OECD-Standards zu übernehmen, nach deren Richtlinien abschliessen würde. Tschütscher spricht gemäss Mitteilung denn auch von einem "Meilenstein in der internationalen Steuerpolitik Liechtensteins". Er sei zuversichtlich, dass die Verhandlungen rasch zum Abschluss kämen.

Die Regierung Liechtensteins will den Weg der steuerlichen Zusammenarbeit über OECD-konforme Doppelbesteuerungsabkommen "zügig weiter beschreiten", wie es weiter heisst. Interessierten Staaten habe sie bereits Verhandlungen für bilaterale Abkommen angeboten.

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