Das könne "auch eine engere Kooperation der Steuerbehörden beinhalten", sagte der Prinz, der auch Chef der LGT Bank ist, des grössten Finanzhauses im Fürstentum.

Mit den USA hatte das Fürstentum bereits vor einigen Wochen eine solche engere Zusammenarbeit vereinbart. Danach tauscht Liechtenstein künftig beim begründeten Verdacht von Steuerdelikten Informationen mit den US-Behörden aus.

Einen ähnlichen Ansatz hält Prinz Max der Zeitung zufolge auch mit den deutschen Steuerbehörden für möglich. Zur Frage, weshalb sein Land mit der EU nicht ähnlich wie mit den USA verfahre, merkte er an: "Im Gegensatz zu den USA gibt es aber in Europa viele verschiedene Stimmen, die sich erst untereinander einig werden müssen."