Antrittsgeschenk
Leuthards neuer Baum: Das braucht er von ihr

Seit gestern hat Doris Leuthard nicht nur ein neues Departement, sondern auch eine neue Pflanze. Vorgänger Moritz Leuenberger überreichte ihr einen Elefantenfuss. Das neue Departement wird ihr viel Arbeit bescheren. Wie sieht das mit der Pflanze aus?

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Der Elefantenfuss von Doris Leuthard
5 Bilder
Elefantenfuss In voller Grösse
Elefantenfuss Ganz buschig
Elefantenfuss Ganz dick
Elefantenfuss

Der Elefantenfuss von Doris Leuthard

Der Elefanfuss ist eigentlich eine Spargel, zumindest gehört er zur Familie der Spargelgewächse. Die Pflanze die botansich korrekt Beaucarnea recurvata heisst, ist vor allem in den trockenen Regionen Mexikos zuhause.

Sehr genügsam

Damit ist auch klar: Viel Arbeit wird die Pflanze der neuen Chefin des Departements für Umwelt und Verkehr (Uvek) nicht geben. Der Elefantenfuss braucht wenig Wasser. Nur in Wachstumsphase braucht etwas mehr Wasser. Dauernässe wäre aber Gift.

Überhaupt ist der Elefantenfuss eine sehr genügsame Pflanze. Sie muss kaum gepflegt werden. Leuthard kann also getrost an Sitzungen oder auf Visiten gehen. Was die Pflanze hingegen bracht, ist viel Licht.

Den Namen Elefantenfuss trägt sie wegen der Textur der Rinde. Sie erinnert an Elefantenhaut. Weil sie das Wasser im dicklichen Stamm speichert und dieser gegen oben hin sich flaschenartig verjüngt, heisst der Elefantenfuss im Volksmund auch Flaschenbaum oder Wasserpalme. (rsn)