Leuenberger

Leuenberger: «Es wird ein Spiel hintenrum gespielt»

Bundesrat MoritzLeuenberger fährt dem ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten der Post, Anton Menth, an der Karren. Und auch Peter Kruse, der Ex-Chef des umstrittenen Post-Verwaltungsrats-Präsidenten Claude Beglé, sei Mitschuld an der aktuellen Schlammschlacht rund um Postverwaltungsrat.

Postminister Moritz Leuenberger ist erzürnt über die «Schlammschlacht», die von ehemaligen Post- Verwaltungsratspräsidenten und ehemaligen Vorgesetzten von Post- Präsident Claude Béglé um dessen Person angezettelt worden sei. Das sagt er heute in einem Interview mit "Radio24". «Es wird von ehemaligen Verwaltungsrats-Präsidenten und ehemaligen Vorgesetzten von Claude Bégle ein Spiel hintenrum geführt, welches der Post schadet», sagte Leuenberger. Gemeint sind damit der ehemalige Post-Verwaltungsratspräsident Anton Menth und Peter Kruse von der Deutschen Bahn. Kruse hatte erklärt, es seien bei ihm nie Referenzen über Beglé eingeholt worden. Die Wahl und das Auswahlverfahren waren absolut korrekt», so Leuenberger. Was die Post in seinen Augen jetzt braucht, ist Ruhe.
Er nimmt auch die Arbeitsgruppe in Schutz, die er im Zuge verschiedener Abgänge im Verwaltungsrat eingesetzt hat. Diese müsse nicht eine frühere Wahl untersuchen, sondern einzig und allein die kommende Generalversammlung vorzubereiten, erklärt der Bundesrat. Verschiedene Politiker hatten die Zusammensetzung der Gruppe kritisiert. Namentlich Leuenbergers Generalsekretär Hans Werder und der Chef der eidgenössischen Finanzverwaltung, Peter Siegenthaler wurden angegriffen. Die beiden spielten bei der Anstellung von Béglé eine aktive Rolle.
Leuenberger muss heute Nachmittag vor der ständerätlichen Fernmeldekommission Auskunft über die Wirren im Post-Verwaltungsrat geben. (rsn)

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