Leitbild zur künftigen Entwicklung des Zürcher Seebecken

Das Seebecken wird intensiv genutzt

Das Seebecken wird intensiv genutzt

Zürichfest und Streetparade, Sonntagsspaziergang, Badeplausch und Jugendtreff - das Seebecken in der Stadt Zürich wird immer intensiver genutzt. Kanton und Stadt Zürich haben nun gemeinsam ein Leitbild zur künftigen Entwicklung erarbeitet.

Der Uferraum rund um den untersten Teil des Zürichsees - von Wollishofen via Bürkliplatz und Bellevue bis Tiefenbrunnen - soll als attraktives und wertvolles Erholungs- und Freizeitgebiet erhalten und aufgewertet werden. Zum Leitbild für die nächsten 20 Jahre wurde auch eine Strategie zur Umsetzung entwickelt und es werden erste Schlüsselprojekte aufgeführt.

Regierungsrat Markus Kägi und Stadträtin Kathrin Martelli stellten die Zukunftspläne am Montag vor. Das Interesse an Zürichs wichtigstem Erholungsraum sei riesig, sagte Kägi, entsprechend gross sei die Gefahr von Interessenkonflikten. Bauprojekte sowie die Nutzung der mehrere Kilometer umfassenden Uferzone müssten sich künftig an den neuen Leitlinien messen.

Trotz grosser Zurückhaltung in baulicher Hinsicht sieht das Leitbild Entwicklungsgebiete. Hochbauvorsteherin Kathrin Martelli nannte vor allem den Raum Quaibrücke und Bürkliplatz. Nach dem Scheitern des Kongresshausprojekts im letzten Jahr werde erneut ein Kongresshausstandort am See geprüft. Auch einem vieldiskutierten Restaurant auf dem Wasser wird keine Absage erteilt.

Die Ausarbeitung des Leitbildes erfolgte in mehrjähriger enger Zusammenarbeit von Kanton und Stadt. Bis im Sommer ist es nun in einer breiten Vernehmlassung. Bis Ende Jahr sollen das definitive Leitbild und die dazugehörige Strategie vorliegen.

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