Lebenszeichen von auf den Philippinen entführten IKRK-Mitarbeitern

Das Logo des IKRK

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Den vor acht Wochen auf den Philippinen entführten IKRK-Mitarbeitern geht es nach IKRK-Angaben den Umständen entsprechend gut. Wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) mitteilte, war es der erste direkte Kontakt seit fast drei Wochen.

Am 15. Januar waren die Philippinerin Mary Jean Lacaba, der Italiener Eugenio Vagni und der Schweizer Andreas Notter auf der Insel Jolo entführt worden. Die philippinischen Behörden vermuten die radikal-islamische Organisation Abu Sayyaf hinter der Entführung.

Der Chef der IKRK-Operationen in der Region, Alain Aeschlimann, sagte gemäss der Webseite der humanitären Organisation in Manila, dass man mit den drei Mitarbeitern am Mittwoch habe reden können. "Sie tönen ruhig und gefasst angesichts des enormen Druckes in dieser Lage."

Erneut ging er nicht auf die in den Medien zirkulierenden Forderungen und Aufrufe ein. Das IKRK arbeite mit Hochdruck auf eine Freilassung der drei Entführten hin, sagte er lediglich gemäss der Philippinen-Seite des IKRK.

Er rief alle Beteiligten auf, auf einen echten Dialog hinzuarbeiten, damit die Entführten unverzüglich und ohne Bedingungen freigelassen würden.

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