USA

Lebenslange Haft für US-Bürger wegen Mordkomplotts gegen Bush

Archivbild von Ahmed Omar Abu Ali

Archivbild von Ahmed Omar Abu Ali

Ein arabischstämmiger US-Bürger ist wegen eines Mordkomplotts gegen Ex-Präsident George W. Bush zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft in Alexandria im US-Bundesstaat Virginia mit.

Ahmed Omar Abu Ali sei für schuldig befunden worden, Bushs Ermordung und die Gründung einer "Schläferzelle" des Terrornetzwerks El Kaida geplant zu haben, hiess es. Der 28-Jährige war 2003 in Saudi-Arabien von den dortigen Sicherheitskräften festgenommen und dann in die USA ausgeliefert worden.

Der in Texas geborene Sohn jordanischer Einwanderer gab vor Gericht an, er sei nach seiner Festnahme gefoltert worden und habe nur deshalb ein Geständnis abgelegt.

Nach Überzeugung der Richter erörterte Ali mit einem Komplizen zwei Optionen zu Bushs Ermordung: Eine Operation, bei der er nahe genug an den damaligen Präsidenten herangekommen wäre, um ihn auf der Strasse zu erschiessen, oder eine Operation, in der er eine Autobombe zur Explosion gebracht hätte.

Ali war bereits 2005 schuldig gesprochen worden, 2006 wurde er zu 30 Jahren Haft verurteilt. Dieses Urteil der ersten Instanz wurde später von einem Berufungsgericht für zu "nachsichtig" erklärt und aufgehoben. Nun verurteilte der zuständige Richter den Angeklagten zu lebenslanger Haft.

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