Unglück

Lawinenunglück: Bei Gstaad stirbt ein Mann in den Schneemassen

Ein Air-Glaciers-Heli brachte den Mann ins Spital (Symbolbild)

Ein Air-Glaciers-Heli brachte den Mann ins Spital (Symbolbild)

Am Samstag ist in Lauenen bei Gstaad eine Lawine niedergegangen und hat einen Bergsteiger verschüttet. Der Mann wurde schwer verletzt und verstarb kurze Zeit später im Spital. Ein zweiter Bergsteiger konnte sich aus der Lawine befreien.

Unterhalb des Geltengletschers in Lauenen bei Gstaad ist am Samstagmittag eine Lawine niedergegangen und hat eine Person verschüttet. Gemäss ersten Erkenntnissen befanden sich zwei Männer mit Tourenski auf dem Aufstieg von der Geltenhütte Richtung Wildhorn, als sie von der Lawine überrascht und mitgerissen wurden.

Einer der beiden Bergsteiger wurde dabei verschüttet, schreiben die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland und die Kantonspolizei Bern in einer Mitteilung. Der andere konnte sich selbstständig aus dem Schnee befreien und die Rettungskräfte alarmieren. In der Folge begann er mit der Lawinensuche.

Die umgehend ausgerückten Rettungskräfte, darunter Mitarbeitende der Alpinen Rettung Schweiz, konnten den schwer verletzten Mann aus den Schneemassen bergen. Anschliessend wurde er mit einem Helikopter der Air Glaciers ins Spital gebracht, wo er in der Nacht auf Sonntag verstarb. Zur Identität des Opfers liegen konkrete Hinweise vor. Die formelle Identifikation steht jedoch noch aus.

Gebirgsspezialisten der Kantonspolizei Bern untersuchen die Umstände des Lawinenunglücks. 

Ebenfalls am Sonntag verstarb eine 40-jährige Skitourengängerin aus dem Wallis. Sie war am Tag zuvor mit drei weiteren Personen oberhalb von Arolla von einer Lawine mitgerissen worden.

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