Lawinen

Lawine geht in Walliser Skigebiet Les Crosets nieder

Beim Lawinenniedergang in Les Crosets wurde niemand verschüttet

Beim Lawinenniedergang in Les Crosets wurde niemand verschüttet

Im Unterwalliser Skigebiet Les Crosets ist am frühen Sonntagnachmittag eine Lawine niedergegangen. Entgegen ersten Annahmen wurde niemand verschüttet.

Die zunächst eingeleiteten Sucharbeiten wurden eingestellt, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte.

Schneerutsch erfasst Autos

Auf der Strasse über den Bündner Ofenpass sind am Samstag zwei Personenwagen von einem Schneerutsch erfasst worden. Verletzt wurde niemand. Die Lawine verschüttete die Strasse bei Ova Spin auf einer Länge von rund 20 Metern.

Die Autos waren am Samstagabend gegen 18.30 Uhr vom Ofenpass in Richtung Zernez unterwegs, wie die Bündner Kantonspolizei am Sonntag mitteilte. Bei der Örtlichkeit Ova Spin, kurz nach dem Warteraum Livigno, wurden beide Fahrzeuge von einem Schneerutsch erfasst.

Die Schneemassen einer Nassschneelawine fielen über einen Fels direkt auf die Kantonsstrasse herunter. Das hintere der beiden Fahrzeuge wurde durch den Schnee zum Teil zugeschüttet. Die Insassen, ein Ehepaar mit ihren beiden Kindern, konnten das Fahrzeug unverletzt aus eigener Kraft verlassen. Der Personenwagen wurde stark beschädigt.

Auch das vorausfahrende Fahrzeug wurde vom Schnee getroffen. Die Insassen blieben ebenfalls unverletzt. Auch dieses Fahrzeug wurde beschädigt. Zur Räumung der Schneemassen musste die Ofenpassstrasse eine Stunde gesperrt werden.

Albula-Strecke erneut unterbrochen

Ein Schneerutsch führte in Graubünden zum Unterbruch der Albula-Strecke zwischen Filisur und Bergün. Ein Zug der Rhätischen Bahn (RhB) konnte gegen 10.45 Uhr rechtzeitig anhalten, ohne auf die Schneemassen aufzufahren.

Der Schneerutsch verschüttete das Bahntrassee auf einer Breite von rund 30 Metern und war eineinhalb Meter hoch, wie die RhB mitteilte. Weil die RhB-Züge vorschriftsgemäss "auf Sicht" fuhren, konnte der Lokführer die Komposition rechtzeitig stoppen. Am Mittag waren die Räumungsarbeiten noch im Gange. Sie sollten rund 2-3 Stunden dauern.

Reisende in Richtung Engadin und umgekehrt werden via Klosters-Vereina befördert. Bereits am Samstag blockierte ein Schneerutsch die Albula-Strecke. Der erste Zug war frühmorgens auf einen Schneerutsch aufgefahren, worauf die Lokomotive entgleiste. Verletzt wurde niemand.

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