Kurt Kaufmann «fällt ein Stein vom Herzen»

Viel deutlicher als von ihm selbst erwartet wurde in Meisterschwanden der bisherige Gemeindeammann Kurt Kaufmann in seinem Amt bestätigt. Die Herausforderer von der FDP erhielten 253 und 168 Stimmen weniger.

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Kurt Kaufmann

Kurt Kaufmann

Aargauer Zeitung

Fritz Thut

Der zweite Wahlgang der Meisterschwander Gemeinderatswahlen wurde nötig, weil Kurt Kaufmann - im ersten Wahlgang als «Wilder» angetreten, nachdem ihn seine frühere Partei, die FDP, für die Gesamterneuerungswahlen nicht mehr aufgestellt hatte - als Füntplatzierter das absolute Mehr nicht erreicht hatte.

Wahlresultate

5. Gemeinderatssitz. Gewählt: Kurt Kaufmann (parteilos, bisher) 617 Stimmen. Nicht gewählt: Andreas Fischer (FDP, neu) 364 Stimmen.
Gemeindeammann. Gewählt: Kurt Kaufmann (parteilos, bisher) 558 Stimmen. Nicht gewählt: Ariane Roth (FDP, neu) 390 Stimmen.
Stimmbeteiligung: 55,6 %.

An diesem Wochenende musste nun der fünfte Gemeinderatssitz und der Posten des Gemeindeammanns besetzt werden. In beiden Ausmarchungen trat Kaufmann gegen Exponenten der FDP an - und beide Male schwang er recht klar obenaus. Bei der Gemeinderatswahl liess er den Bezirksparteipräsidenten Andreas Fischer um 253 Stimmen hinter sich; bei der Ammannwahl distanzierte er seine Gemeinderatskollegin Ariane Roth um 168 Stimmen.

«Ich habe einen viel knapperen Ausgang erwartet», freute sich Kaufmann über seine Wiederwahl: «Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen.»

«Das Ergebnis ist klar, es kam demokratisch zu Stande. Dies erst noch bei einer schönen Wahlbeteiligung, was ich gut finde», zeigte sich Roth als sportliche Verliererin. Die beiden Kontrahenten schlugen kurz nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses versöhnliche Töne, als sie bereits wieder das Wohl des Dorfes und ihre künftige Kooperation ins Zentrum rückten.

Für Roth ist klar, dass sie auch die nächsten vier Jahre «weiterhin konsequent für ihre Arbeit im Gemeinderat einsetzen werde.» Kaufmann, der im Wahlkampf unter anderem auf die Unterstützung von Unternehmer und Ehrenbürger Nicolas C. Hayek zählen durfte, sagte zur AZ: «Ich bin nicht nachtragend, für mich ist die ganze Sache erledigt.»

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