Kurt Emmenegger neuer AGB-Präsident

Kurt Emmenegger ist neuer Präsident des Aargauischen Gewerkschaftsbundes (AGB). Die Delegierten wählten den 53-jährigen Gewerkschaftssekretär und SP-Grossrat aus Baden am Mittwochabend in Aarau einstimmig zum Präsidenten des kantonalen Gewerkschaftsdachverbandes.

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Er wolle sein Amt als AGB-Präsident nicht als «One-Man-Show» ausüben und die Zusammenarbeit unter den Gewerkschaften im Aargau weiter pflegen, versicherte Emmenegger in seiner Antrittsrede. Die Gewerkschaften müssten klare Vorstellungen und zukunftsweisende Konzepte entwickeln und als «Motor einer Bewegung gegen die Krise» wirksame Massnahmen im Interesse der grossen Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung durchsetzen.

Politisch Einfluss nehmen

Die Gewerkschaften im Aargau hätten durch Zusammenschlüsse und Umstrukturierungen in den letzten Jahren an Biss und Durchschlagskraft gewonnen, bilanzierte der abtretende Präsident Urs Hofmann in seinem Rückblick auf seine 14-jährige Tätigkeit an der Spitze des AGB. Neben der rein betrieblichen Tätigkeit müssen laut Hofmann die Gewerkschaften aber auch politisch Einfluss nehmen.

In seiner neuen Funktion als Volkswirtschaftsdirektor werde er auch in den nächsten Jahren mit den Gewerkschaften verbunden bleiben. Er hoffe, dass er als Regierungsrat da und dort etwas vom «gewerkschaftlichen Geist» einbringen könne.

Neben der Wahl eines neuen Präsidenten mussten drei zurücktretende Mitglieder im Kantonalvorstand ersetzt werden. Gewählt wurden Viviane Hösli (comedia), René Lappert (Unia) und Kurt Nussbaumer (SEV). Als Vizepräsident bestätigt wurde Jürg Keller (vpod).(pd/aen)