Demonstration

Kundgebung der linken Szene in Aarau verläuft ohne Zwischenfälle

Auch Kantonspolizisten im Einsatz (Archiv)

Auch Kantonspolizisten im Einsatz (Archiv)

Rund 150 Personen aus der linksextremen Szene haben in Aarau demonstriert. Die von den Behörden tolerierte Kundgebung durch die Strassen der Stadt verlief ohne Zwischenfälle. Die Polizei stand mit einem Grossaufgebot im Einsatz.

Zur Demonstration gegen "staatliche Repression" war im Internet aufgerufen worden. Daher habe man mit Ausschreitungen rechnen müssen, sagte Stephan Reinhardt, Kommandant der Kantonspolizei Aargau, am Rande der Kundgebung. Sachbeschädigungen wären nicht toleriert worden.

Bereits in der jüngsten Vergangenheit war es nach der Verhaftung zweier mutmasslicher Brandstifter zu Solidaritätskundgebungen gekommen. Die beiden jungen Männer waren nach Teilgeständnissen und 46 Tagen Untersuchungshaft wieder auf freien Fuss gesetzt worden.

Insgesamt 200 Angehörige der Kantons- und Stadtpolizei standen gemäss Reinhardt im Einsatz. Die Polizisten begleiteten die eine Stunde dauernde Kundgebung der teilweise vermummten Personen durch die Strassen der Stadt.

Die Stimmung war angespannt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Dank der hohen Polizeipräsenz ereigneten sich zu keiner Zeit Scharmützel oder Sachbeschädigungen, wie die Kantonspolizei am Abend mitteilte.

Die Kundgebung löste sich beim Bahnhof um 16.15 Uhr auf. Vor Beginn der Demonstration hatte die Polizei im Bahnhof und im Umfeld von Aarau mehrere Personen kontrolliert und Gegenstände sichergestellt.

Insgesamt 15 Personen wurden weggewiesen, weil sie Spraydosen, Schutzmasken, Pfefferspray und ähnliche Utensilien mitführten, wie es in einem Polizei-Communiqué hiess. Im Einsatz standen Kräfte der Kantonspolizei, der Stadtpolizei Aarau und der Bahnpolizei.

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