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Kritik am Sackmesser-Verkauf nach den Sicherheitskontrollen

Sackmesser

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Auf den Flughäfen von Zürich und Genf bieten Dutyfree-Läden der Kiosk AG und andere Shops noch im Sicherheitsbereich Messer der Marke Victorinox an. Damit geraten die Flughäfen in die Kritik.

Auf den Flughäfen kontrollieren die Sicherheitsdienste das Gepäck minutiös und konfiszieren mitgeführte Getränke konsequent. Doch auf den Flughäfen von Zürich und Genf bieten Dutyfree-Läden der Kiosk AG und andere Shops noch im Sicherheitsbereich Messer der Marke Victorinox an. Diese können die Passagiere unkontrolliert in die Flugzeuge mitnehmen.

Allerdings dürfen die Klingen nach einer EU-Richtlinie nicht länger als sechs Zentimeter sein, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) gegenüber SonntagsBlick bestätigt. Für Max Hofmann, Generalsekretär des Schweizerischen Polizeibeamtenverbandes (VSPB), sowie den deutschen Sicherheitsexperten Rolf Tophoven ist diese Regelung angesichts der terroristischen Bedrohung nicht nachvollziehbar. Andere Flughäfen wie Bern-Belp oder Basel-Mulhouse sind strenger und verbieten faktisch «alle spitzen und scharfen Gegenstände».

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