Schweiz

«Kosten schwer tragbar»: Gastro-Verband lehnt Vaterschaftsurlaub ab

Zwei Wochen Vaterschaftsurlaub könne man sich nicht leisten, findet der Verband Gastrosuisse.

Zwei Wochen Vaterschaftsurlaub könne man sich nicht leisten, findet der Verband Gastrosuisse.

Der Verband für Hotels und Restaurants, Gastrosuisse, hat die Parolen für den Abstimmungssonntag vom 27. September gefasst. Er lehnt sowohl den Vaterschaftsurlaub als auch die Begrenzungsinitiative ab.

(gb.) Der Vorstand von Gastrosuisse hält nichts von der Idee eines zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs. Wie der Verband am Freitag mitteilte, führe der Vaterschaftsurlaub zu hohen Mehrkosten, die angesichts der drohenden Rezession nur schwer tragbar seien.

Zudem sei im Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewerbes bereits ein Vaterschaftsurlaub von einer Woche vorgesehen. «Ein gesetzlich verankerter Vaterschaftsurlaub würde diese Bemühungen untergraben und die Sozialpartnerschaft schwächen», heisst es in der Mittelung weiter.

Gastrosuisse lehnt auch die Begrenzungsinitiative der SVP ab. Diese würde den bewährten bilateralen Weg aufs Spiel setzen. Gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen seien in der jetzigen Krise jedoch zentral, hält der Verband fest.

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