Der 7-jährige Schulbub, der am Donnerstag in Basel niedergestochen und dabei tödlich verletzt worden ist, stammt aus dem Kosovo. Entsprechende Medienberichte bestätigte die Basler Polizei.

Der Junge war am Mittag auf dem Nachhauseweg, als er von einer 75-jährigen Frau attackiert wurde. Er verstarb trotz einer Notoperation wenig später im Spital. Die Frau hat sich später der Polizei gestellt. Über das Motiv ist derzeit nichts bekannt.

Die Familie des Jungen soll aus dem kosovarischen Ort Lipjan stammen, der etwas südlich der Hauptstadt Prishtina liegt.

Die Mutter wusste offenbar stundenlang nichts von der Tat. Die Mutter habe erst um 20 Uhr abends erfahren, dass ihr Sohn niedergestochen wurde, zitiert albinfo.ch einen Bekannten der Familie. Bis dahin sei sie von einem Autounfall ausgegangen.

Tragisch: Die Mutter holte ihren Sohn laut des Bekannten jeweils von der Schule ab. Ausgerechnet am Donnerstag war sie offenbar verhindert, weil ihr jüngstes Kind Fieber hatte. (jk/pz)