Weltwoche
Köppel zahlte für die «Weltwoche» nur zwei Millionen Franken

Über den Verkaufspreis wurde viel spekuliert. Gemäss einer neuen Quelle soll Roger Köppel das Blatt von Tito Tettamanti für einen Spottpreis von zwei Millionen erstanden haben, trotz eines geschätzten Wertes von 20 Millionen.

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Roger Köppel, Alleininhaber und Chefredaktor der «Weltwoche».siggi bucher

Roger Köppel, Alleininhaber und Chefredaktor der «Weltwoche».siggi bucher

Jetzt ist klar, wie viel Roger Köppel für die «Weltwoche» bezahlt hat. «Der Sonntag» berichtete und beruft sich auf eine in die Verkaufsmodalitäten involvierte Quelle.

Zwei statt 20 Millionen

Noch am Samstag bezifferte die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» den Betrag auf zehn Millionen Franken - eine Zahl, die auch in den Schweizer Medien immer wieder genannt wurde. Nun wurde der Verkaufspreis massiv nach unten korrigiert: Roger Köppel soll 2001 das Blatt von Tito Tettamanti für zwei Millionen Franken erworben haben. Es erstaunt, da der Wert der «Weltwoche» damals auf 20 Millionen Franken geschätzt wurde.

Eine Million habe Köppel selber aufgebracht, für die zweite Million habe er einen Bankkredit beansprucht. Der «Weltwoche»-Alleinbesitzer Köppel wollte diese Darstellung weder bestätigen noch dementieren.

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