Prozess-Auftakt
Kopftuchverbot: Schülerin vor Verwaltungsgericht

Ein 13-jähriges Mädchen aus St.Margrethen (SG) kämpft seit Freitag vor dem Verwaltungsgericht St.Gallen dafür, dass es in der Schule ein Kopftuch tragen darf. Das Urteil wird kommende Woche erwartet.

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Die Familie einer muslimischen Schülerin aus St.Margrethen (SG) kämpft dafür, dass das Mädchen im Unterricht ein Kopftuch tragen darf. Sie gelangten mit einer Beschwerde ans Verwaltungsgericht St.Gallen. Am Freitag hat dort die Verhandlung begonnen.

Das Mädchen ist im letzten Sommer nachhause geschickt worden, nachdem sie mit Kopftuch in der Schule erschienen war. Sie blieb danach dem Unterricht wochenlang fern.

Darauf erlaubte das Bildungsgericht des Kantons St.Gallen dem Mädchen, bis zum Entscheid des Bildungsdepartements mit Kopftuch zur Schule zu gehen.

Nachdem das Bildungsdepartement im Herbst die Kopftuch-Erlaubnis wieder aufgehoben hat, gelangt der Fall nun ans Verwaltungsgericht. Das Urteil wird voraussichtlich kommenden Dienstag erwartet.

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