Schönenwerd
Konkrete Pläne zur Umfahrung

Der Gemeinderat Schönenwerd will keine Einstellung der laufenden Planungsarbeiten zur Schönenwerder Dorfkernentlastung.

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Aargauer Zeitung

Wie sieht es aus mit der Projektverifizierung der Schönenwerder Dorfkernentlastung? Darüber informierten an der letzten Gemeinderatssitzung Lothar Bürgi, Hansjörg Frey und Jörg Amsler. Mit der Verifizierung des Projektes sollen unter anderem Fehler rechtzeitig erkannt und vermieden werden.

Die Verifizierung sei jedoch noch nicht abgeschlossen, war zu vernehmen. Mit einer Werkstatteinsicht soll die Bevölkerung über den Stand der Projektverifizierung Dorfkernentlastung informiert werden. Anhand der vorgelegten Pläne werde mehrheitlich auf die Strassenführung Bahnhofstrasse und Drehscheibe Bahnhof aufmerksam gemacht. Die Bahnhofstrasse soll eine Verbreiterung erfahren und mit einem Mehrzweckstreifen ergänzt werden. Die Unterführung vom Bereich Bally-Park zur Bahnhofstrasse soll direkt an der Umleitungsstrasse angeschlossen werden.

Abklärungen laufen in Bezug der Fahrradlenker, ob diese via Storchengässli oder entlang dem Felsgarten zu fahren haben. Des weitern sei noch nicht klar, ob die Kreuzung der Oltnerstrasse mit der Aarauerstrasse, insbesondere für den Busverkehr, mit einem Lichtsignal zu versehen ist. Werkstatteinsichten seien noch am Mittwoch, 27. Mai, sowie am Donnerstag, 28. Mai, jeweils von 18 bis 20 Uhr im Gemeinderatssaal des Gemeindehauses möglich.

Motion ist «nicht erheblich»

An seiner Sitzung musste der Gemeinderat auch über eine Motion befinden, die an der Wintergemeindeversammlung 2008 eingereicht wurde. Sie forderte, dass der Kanton Solothurn und alle weiteren Beauftragten, insbesondere auch alle beauftragten Exponenten der Gemeinde, ihre Planungsarbeiten inklusive Überprüfungsarbeiten des bestehenden Projekts für die Dorfkernumfahrung einstellen sollen. Die Motion wird laut einer Mitteilung der Gemeindekanzlei der kommenden Gemeindeversammlung vom 15. Juni traktandiert. Der Gemeinderat werde der Gemeindeversammlung die Motion als für nicht erheblich beantragen. Damit setzt er sich für die Fortsetzung der Planung ein. (az)