Keine Verletzten

Kollision mit Bauzug: S-Bahn entgleist bei Stäfa

Am Mittwochabend ist bei Stäfa eine Komposition der S7 Winterthur-Rapperswil entgleist, nachdem sie seitlich mit einem Bauzug kollidierte. Die Passagiere wurden aus der S-Bahn evakuiert. Es gab keine Verletzten.

Die S7 fuhr gegen 22.40 Uhr langsam aus dem Bahnhof Stäfa Richtung Rapperswil ab, als sie ein rangierendes Fahrzeug des Bahndienstes der SBB streifte. Dabei wurde der Triebwagen der S-Bahn aus den Gleisen gehoben, er kam auf dem Trassee zum Stillstand.

Die rund 100 Passagiere mussten eine halbe Stunde in der S7 ausharren, bis sie befreit werden konnten. Alle Passagiere konnten den Zug in Stäfa verlassen und weiterreisen. Verletzt worden ist laut SBB niemand.

Die Strecke Uetikon-Uerikon war bis am Donnerstagmorgen gegen 5.30 Uhr total unterbrochen. Zwischen Uetikon und Uerikon wurden Busse eingesetzt.

Weshalb es zur Streifkollision kam, ist noch unklar. «Die genaue Unfallursache ist noch nicht bekannt und ist Gegenstand der laufenden Untersuchung», heisst es von Seiten der SBB.

Nebst der Kantonspolizei Zürich standen die Transportpolizei, die Gemeindepolizei Stäfa, ein Sachverständiger der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle (SUST) sowie Spezialisten der SBB im Einsatz. (ldu)

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