Demonstration

Kollektiv Afro-Swiss wirft MCG Rassismus vor

Ein Demonstrant in Genf

Ein Demonstrant in Genf

In Genf haben Mitglieder des Kollektivs Afro-Swiss gegen die rechtsbürgerliche Bewegung Mouvement Citoyen Genevois (MCG) protestiert. Rund 60 Sympathisanten nahmen an der Kundgebung am Nachmittag teil.

"Nach einem neuen rassistischen Ausrutscher des MCG sollten die Gewissen geweckt werden", sagte ein Sprecher von Afro-Swiss gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Die Protestaktion fand vor dem Stand statt, an dem das MCG Wahlwerbung für die Staatsratswahlen am 15. November betrieb.

Der Protest folgte auf die Veröffentlichung eines Videoclips des MCG im Internet, in dem angebliche Drogendealer in Genf zu sehen waren. MCG-Präsident Eric Stauffer sagte dazu, er habe dafür gesorgt, dass der Clip im Internet nicht mehr zirkuliere.

Der ehemalige kamerunische Fussballer Jean-François Bell war ohne sein Wissen auf den Aufnahmen des MCG zu sehen. Wegen Verleumdung reichte er deshalb Strafanzeige gegen Stauffer ein.

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