Der Mann aus der Region habe die Tat gestanden, teilte die Polizei mit. Er werde sich wegen Ehrverletzung verantworten müssen. Mit dem Spruch auf dem Schaukasten hatte er den Priester Franz Sabo gemeint, der neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit in Röschenz BL in Kleinlützel teilzeitlich tätig ist.

Um diese Aushilfsanstellung ist seit geraumer Zeit ein Rechtsstreit im Gange. Der Solothurner Regierungsrat muss über die Beschwerde von drei Einwohnern der Kirchgemeinde befinden, die sich dagegen wehren, dass der Kirchenrat den umstrittenen Prister Ende November des vergangenen Jahres wieder teilzeitlich angestellt hat.

Die Kirchgemeinde Kleinlützel lehnte Anfang Januar den vom Regierungsat eingesetzten Sachverständigen ab. Dieser sei auch Mitarbeiter des Bistums Basel, das Sabo den kirchlichen Seelsorgeauftrag entzogen hat. Der Sachverständige sei deshalb nicht neutral und unvoreingenommen, begründete dies die Kirchgemeinde. (sda)