pädophilie

Kindesmissbrauch: Polizei warnt vor Annährungsversuchen über Internet

Gefahr aus dem Internet: Pädokriminelle nutzen soziale Netzwerke, Chats und Computerspiele, um an ihre Opfer zu kommen. (Symbolbild)

Gefahr aus dem Internet: Pädokriminelle nutzen soziale Netzwerke, Chats und Computerspiele, um an ihre Opfer zu kommen. (Symbolbild)

Mit einer Präventionskampagne will die Schweizer Kriminalprävention gegen sogenanntes «Grooming» vorgehen. Dabei gehen Pädophile im Internet auf Kinder und Jugendliche zu, um sie zu missbrauchen.

(wap) Die Kriminalprävention Schweiz (SKP) nimmt das sogenannte Grooming ins Visier. Dabei erschleichen sich pädophile Kriminelle über soziale Netzwerke, Diskussionsforen oder Videospiel-Webseiten das Vertrauen von Minderjährigen, um sie später sexuell missbrauchen zu können. Mit einer Kampagne soll nun die Bevölkerung auf diese Gefahr aufmerksam gemacht werden.

Die SKP beschreibt das für einen Groomer typische Verhalten gegenüber Minderjährigen wie folgt: «Er umwirbt sie und lässt sie glauben, sie seien ein ganz besonderer Mensch, mit dem Ziel, sie später sexuell zu missbrauchen.» Im Kampagnenvideo «Und Sie? Hätten Sie ja gesagt» beschreibt die SKP den Fall einer Mutter, die ihrer 13-jährige Tochter erlaubt hatte, Kontakt mit einem Sexualstraftäter aufzunehmen.

Die SKP empfiehlt nie jemandem zu vertrauen, den man nur über das Internet kennt, und online niemals intime Fotos oder Informationen preiszugeben. Die Kampagne wird von der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren und den kantonalen und städtischen Polizeien getragen.

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