Keine weiteren Shoppingcenter im Limmattal
Keine weiteren Shoppingcenter im Limmattal

Das Limmattaler Strassennetz stösst an seine Grenzen. Die Kantone Aargau und Zürich sind sich deshalb einig: Grossprojekte sind im Limmattal nicht mehr erwünscht.

Merken
Drucken
Teilen
Rangierbahnhof Limmattal Spreitenbach

Rangierbahnhof Limmattal Spreitenbach

Keystone

Das Limmattal, auf der Grenze der Kantone Aargau und Zürich gelegen, gehört schon seit jeher zu den wachstumsstärksten Gebieten im Grossraum Zürich. Ein neuer Containerumschlagplatz, neue Einkaufszentren und die zunehmende Wohndichte machen den Hauptverkehrsachsen im Tal zu schaffen. Bereits heute gibt es Engpässe auf der A1 und einigen Kantonsstrassen.

Um einem Zusammenbruch des Limmattaler Verkehrs zuvorzukommen, haben die Kantone Zürich und Aargau gemeinsam mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) mehrere Lösungsvorschläge ausgearbeitet.

A1 bleibt sechsspurig

Die A1 soll gemäss Studie nicht ausgebaut werden, sie bleibt damit weiterhin sechsspurig. Entlastet wird sie durch den Ausbau der Nordumfahrung Zürich auf sechs Spuren und den dritten Gubristtunnel.

Weiter schreiben die Verantwortlichen, «dass (...) die Nutzungs- und Überbauungsvorschriften angepasst werden müssen. Sie sollten sich verstärkt an der Strassenkapazität orientieren.»

Im Klartext heisst das: Grossprojekte wie Lagerhäuser, Grossisten und Shoppingcenter sind im Limmattal fürs Erste Geschichte. Chancen ergibt das wiederum für kleinere Geschäfte, die sich auf ein Publikum ausrichten, das mit dem öffentlichen Verkehr anreist.

Denn mit dem Bau der Limmattalbahn werden sich die Kapazitäten des öffentlichen Verkehrs sprunghaft erhöhen.

Einführung zahlreicher Tempo-30-Zonen

Abseits der Autobahn sollen verschiedene Spurausbauten stattfinden. Damit die Busse den Fahrplan einhalten können, erhalten sie separate Busspuren. Tempo-30-Zonen sollen den Verkehr auf den Hauptachsen bündeln. (mik)